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Schweiz-Rundfahrt 2014

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Impressionen aus Graubünden

An der Grenze treffen wir 'unseren' Rhein wieder, der uns auch noch in Graubünden als Vorder- und Hinterrhein begegnen wird.
Unser Standort ist Davos, bekannt u.a. durch den "Zauberberg" von Thomas Mann und den Weltwirtschaftsgipfel. Verglichen mit den anderen Schweizer Städten und Ortschaften ist Davos nach meinem Eindruck eher farblos. Aber: es ist die Stadt in Europa, die am höchsten liegt! Das ist auch der Grund für die gute (heilsame) Luft.

Mit der »Rhätischen Bahn« von Chur nach Andermatt

In Chur steigen wir vom Bus in die Schweizer Bahn um und fahren zunächst bis Disentis. Gleich nach Abfahrt treffen wir auch »unseren Rhein« wieder und können den Zusammenfluß von Vorder- und Hinterrhein bestaunen. In Disentis wechseln wir über den Bahnsteig den Zug und fahren mit einer Zahnradbahn übers Gebirge nach Andermatt. Wikipedia
Ganz erstaunlich ist, wie viele Kirchtürme uns unterwegs begegnen. Hier links das Kloster »St. Martin« in Disentis. Dann geht es in die Berge, vorbei an wunderbaren Panoramen, bis hinauf zum Stausee ... wo uns eine tiefhängende Wolke empfängt!

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In Andermatt wartet der Bus auf uns und wir fahren den St. Gotthardpass hinunter in Richtung Italien. Wikipedia
So immer steigend, kommt Ihr auf die Höhen
Des Gotthards, wo die Ewg'en Seen sind
Die von des Himmels Strömen selbst sich füllen
Dort nehmt Ihr Abschied von der deutschen Erde,
Und muntern Laufs führt Euch ein andrer Strom
Ins Land Italien hinab, Euch das gelobte
(Wilhelm Tell von Friedrich Schiller)

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Luzern am Vierwaldstättersee

Und wieder habe ich etwas dazu gelernt:
Die Urschweiz bestand bis zum 15. Jh. aus den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden , danach kam der Begriff »Waldstatt« auf. Und als Luzern zu den drei Waldstätten hinzukam, gab es die »Vier Waldstätten« (deshalb: Vierwaldstättersee!).
Die Jesuitenkirche St. Franz Xaver wurde als erste grosse Barockkirche der Schweiz 1666 bis 1677 möglicherweise nach Plänen eines Vorarlbergers, etwa Michael Beer oder Michael Thumb, oder nach Plänen des Jesuitenpaters Heinrich Mayer und des Paters Christoph Vogler errichtet. Von Mayer stammen jedenfalls die Entwürfe der Stuckaturen der Seitenkapellen, welche schweizweit die ältesten Beispiele für den Stil der Wessobrunner Schule darstellen. Die beiden Türme wurden 1893 nachträglich aufgesetzt. Die Kirche wurde in den 1950er und umfangreicher in den 1970er Jahren renoviert.
Die Kirche wurde 1755 baulich mit dem Kollegium verbunden. Bedeutsam ist sie vor allem wegen der reichhaltigen Ausstattung. Wikipedia

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Da die Stadt durch die Reuss geteilt wird, besitzt sie mehrere Brücken, welche die Altstadt mit der Neustadt verbinden. Die bekannteste davon ist die Kapellbrücke von 1365 . Sie ist die älteste noch erhaltene und mit 202 Metern die zweitlängste gedeckte Holzbrücke Europas. Im Jahre 1993 zerstörte ein Feuer einen Grossteil der Brücke. Da diese in den 1960er Jahren umfassend renoviert und jedes einzelne hölzerne Bauteil registriert worden war, konnte sie nach dem Brand originalgetreu wieder aufgebaut werden. Von den dreieckigen mittelalterlichen Originalgemälden, welche auf ihrer ganzen Länge im Giebel der Brücke angebracht waren, wurden beim Brand jedoch 81 von 111 unrettbar zerstört. In der Mitte der Brücke befindet sich das Wahrzeichen von Luzern, der Wasserturm mit einem achteckigen Grundriss. Brücke wie Turm bildeten einen Teil der Stadtbefestigung. Deshalb sind auf der Seite des Wasserturms die Holzgeländer höher. Wikipedia

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Eine Bildtafel der Kapellbrücke (Nr. 143/158) zeigt - für uns Kölner von bes. Interesse - die Enthauptung Gereon und seiner Schar in Köln:
»Gereon dem Schwerdt entgangen,
Wird zu Cöllen auffgefangen,

Volget seiner Legion,
Mit erlangter Marter=Cron«

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Auf dem Weg nach St. Moritz


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St. Moritz

Vom Parkplatz am Bahnhof gehen wir eine Treppe hoch, durch einen Fußgängertunnel und gelangen in ein Parkhaus, welches wir durchqueren. Am Ende fahren wir mit einer langen Rolltreppe zur Altstadt von St. Moritz hinauf (man kann auch einen Aufzug benutzen, der wie eine Standseilbahn funktioniert).
Badrutt’s Palace ist ein 5-Sterne-Hotel in St. Moritz mit Blick auf den See und die Corviglia. Es wurde 1896 eröffnet und ist bis heute im Besitz der Familie Badrutt [s. Statue des Gründers hierunter!]. Das Hotel hat 159 Gästezimmer und 38 Suiten. Es gilt als populär und weltbekannt und ist eines der «Leading Hotels of the World». (aus Wikipedia)
Auf der Seite der Rhätischen Bahn lesen wir über den Bernina Express :
Hoch hinauf zum Gletscherglitzern der Berge, tief hinab ins Palmenparadies Italiens: Der Bernina Express verbindet als höchste Bahnstrecke über die Alpen den Norden Europas mit dem Süden, schlägt Brücken zwischen Sprachregionen und Kulturen.

Und dies auf einzigartige Weise: Die Bahnstrecke fügt sich harmonisch in die Gebirgswelt von Albula und Bernina ein. 55 Tunnels, 196 Brücken *) und Steigungen von bis zu 70 Promille meistert der Zug mit Leichtigkeit. Auf 2 253 Meter über Meer thront das Dach der RhB, das Ospizio Bernina. Hier werden Naturgenuss und Kulturerlebnis eins, hier werden sie zur schönsten Erfahrung der Alpen. Die Strecke von Thusis bis Tirano gehört zum UNESCO Welterbe. Ein Markenzeichen.

*) Hier geschah jüngst ein Unglück, als die Bahn aus einem Tunnel kommend auf der Brücke in eine Schlammlawine fuhr und entgleiste. Es war ein großes Glück, dass kein Waggon abstürzte! Bild!

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Wir fahren von Tirano/Italien mit dem Bernina Express zurück nach St. Moritz.

Ausflüge am Montag!


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Soliser Viadukt (Eisenbahnbrücke)

Die den Fluss Albula überspannende Brücke ist 89 m hoch und 164 m lang. Sie besteht aus einem Hauptbogen mit einer Spannweite von 42 m und zehn Nebenbögen von 8 bis 10 m. Sie ist die höchste Brücke der RhB.

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Die Viamala-Schlucht

Viamala oder Via Mala (Kanzleilatein, rätoromanisch "veia mala", übersetzt «schlechter Weg») bezeichnet einen früher berüchtigten, rund 8 km langen Wegabschnitt entlang des Hinterrheins zwischen Thusis und Zillis-Reischen im Schweizer Kanton Graubünden. Die tief eingegrabene Schlucht bildet das schwierigste Hindernis im Verlauf der Unteren Strasse von Chur zu den Alpenpässen Splügen und San Bernardino. (s. auch bei Wikipedia!)
Die Touristen zieht der Ort wegen des Films "Via Mala" aus dem Jahre 1961 (nach dem Buch von John Knittel) an! Er wurde mit Gert Fröbe in der Nähe gedreht.
Homepage der Via Mala !

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St. Martin in Zillis

Die Kirche St. Martin steht im Dorfkern von Zillis im Schweizer Kanton Graubünden und ist eine romanische Saalkirche, weltberühmt wegen ihrer bemalten Kirchendecke. Die Kirchendecke ist ein Kunstwerk aus der Epoche der Hochromanik und eines der ganz seltenen Werke dieser Art, das nahezu vollständig und ohne Übermalungen erhalten geblieben ist (vgl. Alte Kirche (Dädesjö) in Schweden). Die Decke wurde um 1109 bis 1114 gemalt und besteht aus 153 quadratischen Bildtafeln (9 Reihen à 17 Tafeln) von ca. 90 cm Seitenlänge. Die meisten sind aus Tannholz und wurden zuerst mit einer dünnen Schicht Gips grundiert, dann aufrecht bemalt und erst dann in die Decke eingesetzt. Der grafische Stil der Bilder weist darauf hin, dass der heute unbekannte Künstler die Buchmalerei beherrscht haben muss.
Wikipedia

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Die Decke besteht aus 48 Randfeldern und 105 Innenfeldern. Die Randfelder stellen grösstenteils seltsame Fabelwesen als Sinnbild des Bösen sowie drei Szenen mit Schiffen aus der Darstellung der Geschichte von Jona dar. Ferner sind auf den vier Eckfeldern Engel als Personifikation der vier Winde und Verkünder des Jüngsten Gerichts angeordnet. Die inneren Bilder sind folgenden Themen aus dem Leben Christi gewidmet: König David, Salomon und Rehabeam als Vorfahren Christi, dann die Verkündigung und die Geschichte der Heiligen Drei Könige, die Flucht nach Ägypten und der Kindermord zu Bethlehem. Es folgen die Taufe Jesu und anschliessend die Lehrtätigkeit und die Wundertaten Christi. Nach dem Abendmahl Jesu endet die Leidensgeschichte mit der Dornenkrönung. Die letzte Bilderreihe berichtet aus dem Leben des Heiligen Martin. Wikipedia

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Wir fahren nach Chur

Chur, die Hauptstadt des Kantons Graubünden, bietet seinen Einwohnerinnen und Einwohnern in allen Belangen eine hohe Lebensqualität. Triftige Gründe dafür sind das besondere Klima, die Wohnlichkeit, das breite Aus- und Weiterbildungsangebot, die kulturelle Vielfalt, die stadtnahen Natur- und Erholungsräume, fast unbegrenzte Sport- und Freizeitmöglichkeiten, das attraktive Zentrum mit der malerischen Altstadt und den mediterranen Einflüssen. Stadt Chur
Die Kathedrale von Chur ist das Wahrzeichen des ältesten Bischofsitzes nördlich der Alpen, ein Sakralbau aus dem 12./13. Jahrhundert.

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Davos Kurpark


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Hinauf auf die »Schatzalp«

Das Hotel Schatzalp inspirierte Thomas Mann zu seinem Zauberberg. In dem Sanatorium verbrachte seine Frau 1912 sechs Monate.

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Ende der Reise!


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