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Moskau

Der »Rote Platz«!


Moskaus Heldenfriedhof Nowodewitschij
Der Name »Roter Platz« wurde das erste Mal am Ende des 15. Jahrhunderts verwendet; Ivan III. befahl, alle Holzhäuser um den Kreml abzubrechen (Er wollte Raum für einen Marktplatz haben).
Das Auferstehungstor (Mitte) musste 60 Jahre lang weichen, weil hier die Militärparaden auf den Platz zogen. Es wurde 1995 wieder aufgebaut! Einschließlich der kleinen Kapelle der Iberischen Mutter Gottes, die Reisende Moskoviter vorher aufsuchten.
Heute ist der Rote Platz 500 m lang und 150 m breit. Im Südosten des Platzes liegt die im 16. Jahrhundert errichtete Basilius Kathedrale (rechts). Mittendrin das Kaufhaus Gum! Auf der gegenüberliegenden Seite des Roten Platzes steht das 1871 aus Backstein erbaute Historische Museum. Über 250.000 Exponate bieten einen unfassenden Überblick über die Geschichte Russlands seit dem 10. Jahrhundert

Der Rote Platz bei Nacht!

Neujungfrauenkloster Moskau

Beim Anblick der weißen Türme und der roten Spitzen soll Tschaikowsky »Schwanensee« komponiert haben! Das Kloster sieht aus der Entfernung ein bißchen nach einem Märchenschloss aus. Es hat 15 Gebäude!
Es ist eines der schönsten Klöster von Moskau, deren es viele gab. Sie dienten wohl auch der Sicherheit der Stadt als »Wehrklöster« rund um Moskau. Das Kloster ist auch eng mit der Geschichte der Zaren verknüpft. Boris Godunow wurde hier zum Zaren gekrönt. Dagegen wurde die Schwester »Peter des Großen« hier hin verbannt.
"Kathedrale der Gottesmutter von Smolensk!"
[s. auch Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Kreml!]
Wenn Du eine schwere Aufgabe vor dir hast, neigst du eher zu Versprechen. Das mag auch Wassilij III. so empfunden haben, denn er hatte vor der Schlacht um Smolensk 1514 gelobt, im Falle seines Sieges ein Kloster zu gründen. Er hat die Schlacht geschlagen, aber der Bau ging dann doch recht schleppend voran.

Das Museum

Der Kreml - Macht und Glanz


Eingang mit Kasse
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Kremlmauer
Die dunkelrote backsteinerne Kremlmauer ist auf ihrem gesamten Verlauf 2235 Meter lang. Abhängig von den jeweiligen topografischen Verhältnissen weist sie ohne Berücksichtigung der in sie eingebauten Türme eine Höhe von 5 bis 19 Meter auf und ist mindestens 3,5 Meter dick; an einzelnen Stellen, die im Mittelalter als besonders angriffsgefährdet galten, beträgt die Dicke der Kremlmauer bis zu 6,5 Meter. Neben der eigentlichen Mauer zählen die 20 Kremltürme zum Befestigungskomplex der Zitadelle.
(Wikipedia)
Ein großer Teil der Kreml-Bauwerke liegt etwas weiter hinter den Mauern und wird durch Straßen und Plätze getrennt, die ähnlich allen anderen Moskauer Straßen und Plätzen eigene Namen haben. Zu den bekannten Plätzen im Kreml zählen vor allem die beiden für Touristen zugänglichen Plätze: Der Iwanplatz und der Kathedralenplatz
(Wikipedia)


Von den drei Kathedralen, die das architektonische Ensemble des Kathedralenplatzes in der Mitte des Kremlgeländes prägen, stellt die Mariä-Entschlafens- oder, auf Russisch, die Uspenski-Kathedrale , die älteste dar. Sie wurde 1475–79 errichtet und ist das älteste vollständig erhaltene Bauwerk in Moskau und damit auch unter allen Kremlbauten.

Die Erzengel-Michael-Kathedrale an der Südostseite des Kathedralenplatzes ist vor allem dadurch bekannt, dass dort vom 14. bis zum 17. Jahrhundert die Moskauer Großfürsten und die russischen Zaren beigesetzt wurden. Das dem als Schutzpatron russischer Herrscher verehrten Erzengel Michael geweihte Gotteshaus entstand in den Jahren 1505–08 an der Stelle einer gleichnamigen Kirche aus dem Jahr 1333.

Einen weiteren historischen Kirchenbau auf dem Kathedralenplatz des Kremls stellt die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale dar. Man findet sie an der südwestlichen Ecke des Platzes, in der Nähe der Borowizki-Straße und unmittelbar an den Großen Kremlpalast angrenzend.

Die Mariä-Gewandniederlegungs-Kirche , die kleinste der vier Kirchen auf dem Kathedralenplatz, steht an dessen Westseite und in unmittelbarer Nähe zum Facettenpalast, zu den ehemaligen Hauskirchen des Terem-Palastes, zur Mariä-Entschlafens-Kathedrale sowie zum Patriarchenpalast. Genau wie die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale wurde diese Kirche von einheimischen Bauschaffenden aus Pskow und ungefähr zur gleichen Zeit (nämlich im Jahr 1486) errichtet. Sie weist eine simple, im Vergleich zu den benachbarten Kathedralen überaus schlanke Gestalt auf und wird oben von einem einzigen, mit einer helmförmigen vergoldeten Kuppel gekrönten Kirchturm abgeschlossen.

Der Glockenturm Iwan der Große schließt den Kathedralenplatz von der Ostseite ab und trennt ihn zugleich vom Iwanplatz. Mit 81 Metern ist er das höchste Gebäude im Ensemble des Kremls. Er wird bis heute als Glockenturm für die drei Kathedralen des Kremls, die selbst keine Glockenstühle haben, verwendet.
(Wikipedia)